Es geht wieder los!

Liebe HomepageleserInnen,
heute durften 264 SchülerInnen der Jahrgänge 5, 6, 7 und 12 zum ersten Mal seit 12 Wochen wieder zur Schule kommen – da war die Aufregung groß!
Und es zeigte sich, wie schwer es ist, auf Distanz zu bleiben, wenn man sich nach so langer Zeit wieder direkt begegnet! Aber die Abstandspflicht (mindestens 1,50 m) ist die zentrale Regel, an die sich alle halten müssen, daher dürfen im Moment ja auch nur Halbgruppen zur Schule kommen. Gerade bei schlechtem Wetter zeigt sich, wie viel Platz in den Pausen benötigt wird, wenn alle auf Abstand bleiben. Wir haben daher wieder das System der doppelten großen Pausen („frühe“ und eine „späte“ Pause) und der fest gelegten Bereiche für die unterschiedlichen Jahrgänge, um eine „Überfüllung“ in besonders beliebten Aufenthaltsbereichen zu vermeiden. Dabei gibt es weiterhin auf dem Boden Aufkleber, die einen Abstand von 1,50m darstellen, und es gibt Lehrkräfte (und die Schulleiterin), die mit einem Zollstock unterwegs sind.
Die Maskenpflicht ist eine zusätzliche Schutzmaßnahme, die von allen vorbildlich eingehalten wurde. Dabei sind in der Schule nach wie vor Alltagsmasken ausreichend, in (Schul-)Bussen müssen alle, die ihren 15. Geburtstag schon hinter sich haben, eine medizinische Maske aufsetzen. Dabei ist natürlich wieder der hygienisch einwandfreie Umgang mit den Masken wichtig, die nicht verschmutzt werden dürfen und regelmäßig durch frische Masken ersetzt werden müssen.
Weiterhin muss auf die regelmäßige Handhygiene geachtet werden und es wird wieder regelmäßig gelüftet, die durch schulische Arbeit „verbrauchte“ Luft wird durch frische Frühlingsluft ausgetauscht!
Da auch die Pollensaison begonnen hat, werden wir sicherlich die eine oder andere „Schniefnase“ in der Schule sehen – wenn aber bei Erkältungssymptomen das Befinden deutlich beeinträchtigt ist, ist Auskurieren und/oder Hinzuziehen eines Arztes / einer Ärztin angesagt (s. Schema: 2020.10.01._Plakat_Schule_Erkaeltungssymptome)
Denn wir alle wollen ja, dass die Infektionszahlen möglichst gering bleiben und wir möglichst lange Schule mit Präsenzunterricht haben!
Was passiert, wenn die Infektionszahl im Landkreis Oldenburg stark ansteigt, wurde jetzt neu festgelegt: Wenn der Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegt und diese Überschreitung nach Einschätzung des Landkreises von Dauer ist, setzt der Landkreis Oldenburg per Allgemeinverfügung fest, dass ab dem übernächsten Werktag der Schulbesuch wieder untersagt wird, wir also wieder ins Distanzlernen gehen. Das steht dann natürlich auch gleich auf unserer Homepage – aber ich hoffe sehr, dass es dazu nicht kommt!

Denn das war heute auch spürbar: Für die Schülerinnen und Schüler ist es befreiend, wieder zur Schule kommen zu dürfen, sie freuen sich auf die Menschen, denen sie begegnen, auf lebendigen Unterricht, der in Präsenz anders sein kann als im Distanzlernen – dafür nehmen sie sogar frühes Aufstehen in Kauf.
Bei aller Vorsicht, die weiterhin geboten ist, bei aller Konsequenz, die im Hinblick auf das Einhalten der Vorgaben gefordert werden muss, möchte ich anmerken, dass es nicht hilft, wenn man ständig an Corona denkt und sich sorgt. Gerade für die Jugendlichen sollten und können die schulischen Corona-Regeln schnell zur Routine werden, die man umsetzt, ohne jedes Mal darüber nachzudenken.
Und dann liegt der Fokus auf dem, was der Kern von Schule ist: Im Unterricht der verschiedenen Fächer wird Neues erarbeitet, bereits Gelerntes vertieft und geübt – und das Ganze in einer entspannten und erfreulichen Atmosphäre!

Es ist einfach schön, dass wieder mehr Leben in der Schule ist!

 

Herzliche Grüße
Dr. Renate Richter

P.S.: Für die Jahrgänge 8 bis 11 gilt die Zuordnung der Halbgruppen zu jeweils zwei Tagen, bis wir Informationen über die angekündigte Coronatest-Testwoche erhalten. Sobald dies der Fall ist, erhalten die Betroffenen weitere Informationen wieder per Mail.