Gymnasium Ganderkesee

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Sozialarbeit an Gymnasien wird Vollzeitarbeit

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Der Ganderkeseer Sozialpädagoge Björn Knölke vermittelt Fünftklässlern des Gymnasiums unter anderem in Projektarbeit Medienkompetenz. Archivfoto: Reiner HaaseDer Ganderkeseer Sozialpädagoge Björn Knölke vermittelt Fünftklässlern des Gymnasiums unter anderem in Projektarbeit Medienkompetenz. Archivfoto: Reiner Haase

Landkreis Oldenburg. Die Sozialpädagogik an den drei Gymnasien des Landkreises Oldenburg gewinnt an Wert. Aus Teilzeit- werden Vollzeitkräfte.

Der Landkreis Oldenburg will die in Teilzeit arbeitenden Sozialpädagogen an seinen drei Gymnasien zu Vollzeitarbeitskräften machen. Die aufgestockten Arbeitsverträge sollen den Sozialpädagogen voraussichtlich mit Wirkung zum 1. August 2017 zur Unterschrift vorgelegt werden. Der Schul- und Kulturausschuss hat den Vorschlag der Verwaltung gestern mit einhelligem Votum begrüßt.

Künftig 39 Wochenstunden

Seit 2013 arbeiten die Sozialpädagogen am Gymnasium Ganderkesee mit 23 Wochenstunden, am Gymnasium Wildeshausen mit 25 und am Graf-Anton-Günther-Gymnasium mit 32 Wochenstunden. Künftig sollen es jeweils 39 Wochenstunden sein.

Land übernimmt Aufgabe bis 2021

Die Aufstockung wird den Haushalt des Landkreises nur für begrenzte Zeit belasten. Landrat Carsten Harings wies im Fachausschuss darauf hin, dass sich das Land Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände darauf geeinigt haben, dass das Land Kosten für die Sozialarbeit an Schulen bis 2021 gänzlich übernimmt. Der Sozialpädagoge der Integrierten Gesamtschule in Wardenburg wird schon vom Land finanziert.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (07.02.2017)