Gymnasium Ganderkesee

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Gymnasium Ganderkesee

Prävention

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Die Schüler der 8e am Gymnasium Ganderkesee schlüpften in Rollen aus dem Film „Homevideo“ und zeigten, wie sie das Cybermobbing beendet hätten. Foto: Antje Cznottka

Projekt stärkt Ganderkeseer Schüler gegen Cybermobbing

von Antje Cznottka

Ganderkesee. Um Schüler für Gefahren im Internet zu sensibilisieren, gibt es ein neues Projekt für Achtklässler am Gymnasium Ganderkesee. So soll vor allem Cybermobbing verhindert werden.

„Ich hätte das Video gelöscht und andere aufgefordert, das Video zu löschen“, berichtet ein Schüler der 8e am Gymnasium Ganderkesee, nachdem die Klasse gestern den Film „Homevideo“ beim Präventionsprojekttag im Bereich Medienkompetenz angesehen hatte. Im Film begeht ein Jugendlicher Selbstmord, nachdem Mitschüler persönliche Videos von ihm im Internet veröffentlicht haben. Die Schüler in Ganderkesee setzen sich im Anschluss mit Problemen und Gefahren auseinander, die aus dem Umgang mit sozialen Netzwerken und dem Internet folgen können.

Zugang zum Internet wird für Ganderkeseer Schüler leichter

„Vor fünf Jahren hatten nur zwei bis vier Schüler ein Smartphone. Heute haben nur wenige Schüler kein Smartphone“, berichtet Björn Knölke, Schulpädagoge am Gymnasium Ganderkesee, gestern gemeinsam mit Sozialpädagogin Sabine Pieper und Matthias Heil vom Jugendzentrum Trend.

Es sei für Schüler sehr einfach geworden, persönlich Daten und Fotos von sich und anderen im Internet zu verbreiten und diese Informationen auch gegen einander auszuspielen. „Deswegen ist es wichtig, Schüler für Gefahren im Netz zu sensibilisieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wann Persönlichkeitsrechte anderer angegriffen werden“, sagt Knölke. „Medial bezogene Straftaten nehmen unter Jugendlichen zu“, berichtet auch Sebastian Nitsch, Präventionsbeauftragter der Polizei Wildeshausen aus Gesprächen mit Jugendsachbearbeitern.

Cybermobbing soll am Gymnasium Ganderkesee vorgebeugt werden

Um nicht selbst Opfer oder auch Täter zu werden, berieten die Schüler der 8e über verschiedene Sachverhalte: Das Versenden von Kettenbriefen mit Drohungen, die auch schon unter Ganderkeseer Schülern kursierten, erkannten die Schüler als strafbare Handlung. „Wenn man schreibt, du bist uncool, ist das nicht strafbar“, sagte ein Schüler. Immerhin sei das eine Meinungsäußerung, stimmte Nitsch zu. „Allerdings wird es Mobbing, wenn viele so etwas immer wieder zur gleichen Person sagen“, fügt Nitsch an.

Prävention fehlt im Lehrplan bisher

Auch um dieser Art von Cybermobbing vorzubeugen, gibt es das neue Präventionsprojekt für alle achten Klassen am Gymnasium, obwohl der Lehrplan das nicht vorsehe. „Die Ausbildung der Medienkompetenz ist zwar Teil des Lehrplans, allerdings fehlt der Präventionscharakter“, sagt Sabine Pieper. „Viele Eltern sind sich der Risiken nicht bewusst“, fügt Knölke an. Deswegen gebe es am Gymnasium außerdem Informationsabende für Eltern zu diesem Thema.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (09.07.2015)
 

ABI-JAHRGANG ENTLASSEN

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Der Abi-Jahrgang 2015 stellte gestern nicht nur gute schulische, sondern auch tolle stimmliche Leistungen unter Beweis. Foto: Tina Spiecker

Ganderkeseer Gymnasiasten erhalten ihre Abschlusszeugnisse  

von Tine Spiecker

Ganderkesee. 103 Abiturienten wurden gestern mit der Zeugnisübergabe in den nächsten Lebensabschnitt entlassen. Die Durchschnittnote liegt bei 2,6.

Einen Schlüssel, der in unzählige Schlösser passt und ganz individuell von jedem eingesetzt werden kann – mit dieser Metapher beschrieb die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler gestern in ihren Grußworten eindrucksvoll, wie wertvoll das Abitur für die Zukunft der Schulabgänger des Gymnasiums Ganderkesee ist.

103 Abiturienten wurden gestern in einer Feierstunde in der schuleigenen Turnhalle verabschiedet. Krönender Abschluss war die Zeugnisübergabe, bei der das eine oder andere Auge sich vor Stolz und Rührung mit Tränen füllte.

So betonten die Abiturienten Riekje Cordes und Luca Franke in ihrer Abi-Rede die positive Stimmung im Jahrgang und die vielen wunderbaren Momente, die geteilt wurden. Sie blickten zurück bis in ihre Grundschulzeit, in der sie sich bis zur vierten Klasse „die Macht erkämpft“ hatten, um dann festzustellen, dass sie als Neuankömmlinge am Gymnasium wieder ganz unten anfangen mussten. Klassenregeln lernen, den Vertretungsplan verstehen und Fachräume wiederfinden – mit lockeren Worten beschrieben die beiden den hart erkämpften Weg durch den Schul-Dschungel bis hin zum Abitur. Dabei betonten sie aber immer wieder die große Hilfe, die ihnen seitens der Lehrerschaft, der Eltern und Mitschüler in diesen Jahren zu Teil wurde. Dass bei all der Lernerei auch der Spaß nicht zu kurz kam, wurde bei der Beschreibung allerlei kulinarischer Ausschweifungen deutlich. „Die Schule ist für uns wie ein zweites Zuhause, in das wir gerne zurückkommen“, sagte Riekje Cordes.

Zuvor hatte Landrat Carsten Harings ein paar gute Tipps für Zukunft parat: Füreinander da sein, Freude am Leben haben und Vorbild sein.

Schulleiterin Dr. Renate Richter lobte den Abi-Jahrgang 2015 für seine guten Ergebnisse. „Der Notendurchschnitt liegt in diesem Jahr bei 2,6. Damit führt ihr den Trend der vergangenen Jahre fort, dass das Gymnasium Ganderkesee besser als der Landesdurchschnitt abschneidet“, so die Schulleiterin.

Einige Schüler wurden zudem für besonders gute Leistungen geehrt: Den Buchpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sowie den Preis der Deutschen Mathematikvereinigung bekam Justus Breyer überreicht. Ebenfalls von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet wurden Jonah Klöckner, Philip Reusch und Lennart Rodiek. Der Buchpreis der evangelischen Kirche Oldenburg wurde Lydia Schröder überreicht. Jan-Niklas Ordemann erhielt den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Gleich drei Preise räumte Theda von Postel ab: Als Beste ihres Jahrgangs bekam sie nicht nur den Buchpreis der Schule, sondern für herausragende Leistungen auch noch Preise der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der evangelischen Kirche Oldenburg.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (04.07.2015)

 

Landkreis kommt Eltern entgegen

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Konzentriertes Büffeln geht mit und ohne Belüfter. Symbolfoto: Jean-Marc Loos

Frische Luft für Schüler im Gymnasium Ganderkesee

von Rainer Haase

Ganderkesee/Landkreis. Der Landkreis kommt den Eltern des Gymnasiums Ganderkesee entgegen. Die Räume im Neubau sollen ein bewegliches Fenster mehr als bisher geplant bekommen.

Im Streit über die Frischluftzufuhr im geplanten Erweiterungsbau für das Gymnasium in Ganderkesee will der Landkreis Oldenburg als Schulträger den Eltern auf halbem Wege entgegenkommen. Laut Bauplaner Ludger Krone ist es möglich, in den Klassen- und Gruppenräumen je einen Fensterflügel mehr einzubauen, der geöffnet werden kann. Als „nicht genehmigungsfähig“ stufte Krone am Dienstag im Schulausschuss des Landkreises den Einbau einer dezentralen Belüftungsanlage ein. Das Gebäude müsste ihm zufolge zwei Meter höher gebaut werden als bisher vorgesehen. „Das hätte kein Nachbar mitgemacht“, ist Krone überzeugt.

Unter die Decke oder in die Ecke

Aus dem Wunschkatalog streichen müssen die Eltern auch den Wunsch, die dezentralen Belüfter, je Raum einen, im Flur zu platzieren. Krone wies darauf hin, dass die Wände Löcher für die Rohre bekämen, und das kollidiere mit Vorschriften für den Brandschutz. Geprüft wird noch, ob die Geräte in den Klassen- und Gruppenräumen unter der Decke montiert oder als schmaler Schrank in einer Ecke platziert werden. Die Geräuschentwicklung der Geräte verglich der Bauplaner mit einem Beamer: Alltags verträglich, bei konzentrierter Arbeit und geöffneten Fenstern abschaltbar.

Bauabschluss im Herbst 2016

Krone geht nach den Ergebnissen der Ausschreibungen davon aus, dass der Kostenrahmen von 4,25 Millionen Euro nicht gesprengt wird. Geplant ist, mit den Bauarbeiten in diesen Sommerferien zu beginnen und die Arbeiten in den Herbstferien 2016 zu beenden.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (30.06.2015)

 

SEIS verlängert

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Liebe Eltern des 8. und 11. Jahrgangs,

wir haben den Teilnahmezeitraum für SEIS bis zum 30. Juni verlängert.

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit und nehmen Sie teil.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Renate Richter

 

„Luft ein sensibles Thema“

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So geht es auch: Statt eines Gerätes, das von der Decke hängt, ist die Belüftungsanlage auf dem Dach untergebracht. Foto: Gymnasium Ganderkeseevon Stefan Idel

Ganderkesee In der Diskussion um den Einbau von dezentralen Belüftungsanlagen in den Neubau des Gymnasiums Ganderkesee setzt Schulleiterin Dr. Renate Richter auf einen Kompromiss mit dem Landkreis Oldenburg, der als Schulträger das gut 4,2 Millionen Euro teure Gebäude plant. Richter informierte sich am Donnerstag gemeinsam mit Vertretern der Schule und Ludger Krone vom Hochbauamt des Kreises in Bad Essen über das Konzept des dortigen Gymnasiums. „Wir haben gelernt, dass Luft ein unheimlich sensibles Thema ist“, so Richter zur NWZ. Der dortige Schulträger, der Kreis Osnabrück, gehe behutsam mit dem Thema um. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Osnabrück würden mehrer Geräte getestet. Außerdem lasse es der dortige Landkreis zu, dass weiterhin alle Fenster im Gebäude zu öffnen seien. Das fordert der Schulvorstand des Gymnasiums auch für den Neubau in Ganderkesee (die NWZ  berichtete). Die gut 200 Kilo schweren Geräte unter der Decke jedes Klassenzimmers werden als „bedrohlich“ empfunden.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg (12.06.2015)
 


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