Gymnasium Ganderkesee

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Gymnasium Ganderkesee

Ebenso nett wie leistungsstark

E-Mail Drucken PDF
Im Blickpunkt: Nach der Zeugnisübergabe richtete sich die Objektive auf die Abiturienten.   Bild: Hergen Schelling

Ebenso nett wie leistungsstark

Abitur-Jahrgang feierlich verabschiedet – Durchschnitt besser als 2013

Die Ganderkeseer Abiturienten feierten sich, und sie wurden gefeiert. Jedes vierte Zeugnis hat einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma.
von Hergen Schelling

Ganderkesee Ein Lied sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Wer also die Gefühle der Ganderkeseer Abiturienten bei ihrer Entlassfeier nachempfinden wollte, brauchte sich nur ihre Songs anzuhören: „World in our hands“, die Welt in unseren Händen, und „Ein Hoch auf uns“ schmetterten sie von der Bühne. 81 junge Leute feierten sich und ihren erfolgreichen Abschied vom Gymnasium Ganderkesee am Freitagnachmittag.

Und sie wurden auch gefeiert: Es sei „ein besonders netter Jahrgang“, der hier verabschiedet werde, lobte Direktorin Dr. Renate Richter bei der Feier in der neuen Schulaula. Aber eben auch ein leistungsstarker: Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,53 schnitten die diesjährigen Abiturienten noch besser ab als die auch schon guten 2013er (2,61). Beinahe jede vierte Abiturnote sei eine „Eins-komma-irgendwas“, so Richter. Einer hatte sogar eine Null vor dem Komma: Mit 871 von 900 möglichen Punkten und dem Notendurchschnitt von 0,8 erzielte Alexander Kolloge als Jahrgangsbester ein Rekordergebnis.

Kolloge hatte zuvor auch zusammen mit Isabel Biernat im Namen der Abiturienten eine Bilanz gezogen nach zwölf Jahren Schulzeit – von der Einschulung als Abc-Schützen bis zur Rückkehr von der Abi-Fahrt „mit trainierter Leber“. Ihr Fazit deckte sich mit den anfangs gesungenen Liedern: „Wir haben es geschafft. Die Türen stehen uns offen.“

Jetzt gelte es für die Abiturienten, sich auf das nächste Ziel vorzubereiten, denn „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, mahnte die stellvertretende Landrätin Christel Zießler, die aus aktuellem Anlass einige Fußball-Weisheiten preisgab. „Wichtig ist auf dem Platz“ – dass die Abiturienten diese Devise in ihrer Schulzeit befolgt hätten, werde durch das Zeugnis belegt.

Den Anteil der Eltern daran hoben Fördervereins-Vorsitzender Uwe Noster und die Schulelternratsvorsitzende Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa hervor: „Ihre Begleitung hat zum erfolgreichen Bestehen Ihrer Kinder beigetragen.“ Dank richteten beide ebenso an die Lehrkräfte, aber auch an die Schulverwaltung und den Reinigungsdienst.

Mit Bezug aufs diesjährige Abi-Motto („Psychisch lABIl – Frau Doktor, wir verlassen die Anstalt“) verabschiedete Dr. Renate Richter schließlich die bisherigen Schüler: „Tschüß Abiturienten! Ihr verlasst die Anstalt – und ich bleibe hier.“


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 

81 Reifezeugnisse übergeben

81 Abiturienten hat das Gymnasium Ganderkesee am Freitag verabschiedet. Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten ihr Reifezeugnis:
Miriam Arlt, Nicole Asmalsky, Celina Beckert, Annalena Berner, Linda Bernsen, Isabel Biernat, Florian Brandt, Laura Breitkopf, Elisabeth Brockmeyer, Jan-Niklas Burk, Bessim Cengiz, Annika de Barse, Carina Detmers, Leon Etrich, Marieke Fischer, Virginia Folkerts, Max Friedrich, Fabian Führer, Robin Geerken, Sebastian Geradts, Viktoria Gonschorek, Philipp Häfker, Jana Heinecke, Linda Helmers, Felix Herrmann, Aileen Höhnerloh, Nele Hoier, Björn Homburg, Maria Ide, Anna Jeworowski, Jonas Jochims, Marie Kaufhold, Jessica Klüner, Alexander Kolloge, Kimberley Kropp, Timo Krüger, Laura Lemke, Julia Liebner, Nina Maaß, Katharina Macken­thun, Jonas Malter, Wiebke Meinerling, Kolja Mertens, Mathis Molde, Marius Müller, Marcel Müsegades, Christin Musch, Uta Christine Noster, Milena Paradies, Christian Peters, Berit Petersen, Franziska Petersen, Jannik Plaß, Marie Plewka, Lena Plöhn, Rika Ramson, Nina Rejmanowski, Len Rosenberger, Fabian Rosowski, Joana Rüdebusch, Marvin Oliver Rustler, Salome Rutayungwa, Julia Schaller, Jonas Schild, Jonas Schröder, Lauritz Schütte, Lisa-Marie Schumacher, Lukas Schwieters, Kristin Stephan, Philipp Stobbe, Stefanie Strätker, Anna Tammen, Sonja Titze, Alea Tokita, Annika Toschka, Katharina Warmuth, Anya Xu.

Besondere Auszeichnungen erhielten Laura Breitkopf und Alea Tokita (beide Chemie), Uta Noster, Annalena Berner, Julia Schaller (alle Französisch), Marie Plewka (Französisch/Religion), Joana Rüdebusch (Religion), Jannik Plaß, Anna Tammen (beide Physik), Björn Homburg (Physik/Mathematik) und Alexander Kolloge als Jahrgangsbester (Buchpreis der Schule).

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg
 

Paula Kirsten räumt zweifach ab

E-Mail Drucken PDF
Siegerbild: Dr. Wiebke Steinmetz (links) erklärt die Arbeit von Paula Kirsten.   Bild: Karoline Schulz

Paula Kirsten räumt zweifach ab

Preisträger des 3. Ganderkeseer Schülerkunstpreises gekürt

35 Schülerarbeiten sind bis Mitte August im Kulturhaus Müller zu sehen. Am Freitag begann die Ausstellung.

von Karoline Schulz

Ganderkesee Gleich mit zwei Preisen unterm Arm durfte Gymnasiastin Paula Kirsten am Freitagabend das Kulturhaus Müller verlassen: Allem voran überzeugte ihr großformatiges Acrylbild „directions“ die vierköpfige Jury des 3. Ganderkeseer Schülerkunstpreises – und um den ging es ja bei der Vernissage der aktuellen Ausstellung im Haus Müller. Aber Paula Kirstens Arbeit kam auch beim Sponsor des Wettbewerbs – dem Ärztenetzwerk Curanexx – so gut an, der unabhängig von der Jurywertung noch einen Buchpreis verlieh.

Insgesamt 250 Schüler des Gymnasiums und der Oberschule Ganderkesee sowie der Schule am Habbrügger Weg hatten sich diesmal um den vom Freundeskreis Kulturhaus Müller ausgelobten Preis beworben. Die 35 besten Arbeiten sind seit Freitag nicht nur am Ring 24 ausgestellt, sondern wurden auch bereits durch eine Jury, bestehend aus Kulturhaus-Leiterin Dr. Wiebke Steinmetz, den Kunstlehrerinnen Birgit Schmadtke (Oberschule) und Anna Kaput (Gymnasium) sowie Hannes Bogun (Freundeskreis), bewertet.

In der Kategorie der Jahrgänge 7 und 8 sah die Jury das Motto „Lebensvielfalt – zeigt uns die Möglichkeiten des Lebens“ durch Annabell Dirscherl am besten umgesetzt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Arbeiten von Maximilian Kopp und Yasmin Meyer. Bei den Neunt- und Zehntklässlern kürten die Juroren Milena Mutschmann zur Siegerin, gefolgt von Alexandra Ermandraut und Jana Pohlmann. Im 11. und 12. Jahrgang reihten sich hinter Paula Kirsten Catarina Cramer und Veronika Müller ein.

Sonderpreise vergab die Jury an Marina Müller und Neele Woltjen. Auf eine Rangierung der Bilder aus den Jahrgängen 5 und 6 wurde aufgrund weniger Bewerber verzichtet.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

„Die Schüler haben uns etwas zu sagen“

E-Mail Drucken PDF
Sehen sich das Werk „Roll in Girl“ an (von links): Dr. Wiebke Steinmetz, Hannes Bogun, Birgit Schmadtke und Anna Kaput   Bild: Stefan Idel

„Die Schüler haben uns etwas zu sagen“

35 Werke in enger Auswahl für die dritte Auflage des Ganderkeseer Schülerkunstpreises

Jury-Mitglied Bogun spricht von einem Qualitätssprung. Rund 250 Bewerbungen gingen in diesem Jahr ein.
von Stefan Idel

Ganderkesee „Die Qualität ist enorm gestiegen“, freut sich Hannes Bogun vom Freundeskreis Kulturhaus Müller. Die Jury habe es nicht leicht gehabt, ergänzt Dr. Wiebke Steinmetz, bei der regioVHS zuständig für das Haus Müller. Gut 250 Bewerbungen gingen für den 3. Ganderkeseer Schülerkunstpreis ein. 35 Werke sind im Haus Müller nun zu sehen.

„Lebensvielfalt – zeigt uns die Möglichkeiten des Lebens“, lautete das Thema des diesjährigen Wettbewerbs. Es sei bewusst „breit“ gewählt worden, so Steinmetz, um den Schülerinnen und Schülern eine persönliche Sicht ermöglichen zu können. Es durften Werke eingereicht werden, die den manuellen Mal- und Zeichentechniken zuzuordnen sind. Digitale Präsentationen wurden nicht angenommen.

Thema: „Lebensvielfalt“

Steinmetz bedauerte, dass in einer der vier Jahrgangsgruppen die Zahl der Einsendungen zu gering war. Die ursprünglich für die Klassen 5/6 ausgelobten Preise werden in diesem Jahr daher anderweitig vergeben. Einen Sonderpreis werde auch das Ärztenetzwerk Curanex überreichen, wie Arnke Schneider-Demnitz während der Präsentation am Dienstag sagte.

Das Thema des Wettbewerbs seien alle Jugendlichen mit Verve angegangen. Dank des langen Schuljahres sei es möglich gewesen, die Malereien intensiv zu begleiten, so Anna Kaput, Kunstlehrerin am Gymnasium Ganderkesee. Sie gehörte ebenso wie ihre Kolleginnen Birgit Schmadtke (Oberschule Ganderkesee) und Jessika Michalzik (Förderschule am Habbrügger Weg) sowie Steinmetz und Bogun zur Jury, die zu Beginn der Woche die Werke sichtete.

Und gern übernahmen die Jury-Mitglieder eine kleine Führung durch die Schau, die bis zum 4. September zu sehen ist. „Hier wurde mit großer Präzision gearbeitet“, wies Wiebke Steinmetz auf das Bild von Milena Mutsch­mann. Es zeigt die Vielfalt des Waldes, Reh und Eule hinter einem kontrastreichen, fast synthetisch wirkenden Korsett aus senkrechten Linien. „Die Farbigkeit ist sehr harmonisch“, lobte Schmadtke.

Freitag Preisverleihung

Wenige Schritte weiter hängt ein Bild von Inken Ziegeler in kräftigen Schwarz- und Grüntönen. Unter dem Titel „Roll in Girl“ zeigt es eine Frau im Fallen, die sich dabei blutige Wunden zuzieht. „Ein sehr persönliches Bild“, meinten die Jury-Mitglieder. Interessant auch, wie die Gymnasiastin symbolhaft mit Schrift gearbeitet habe. Mit kräftigen Farben präsentieren sich auch Werke wie Veronika Müllers „We are the hurricane“ oder Sarah Herzogs „Vase des Grauens“, wo eine riesige Spinne aus einem Blumenstrauß krabbelt.

„Die Schüler haben uns etwas zu sagen“, betonte Hannes Bogun, seinerzeit Initiator des Kunstpreises. Es sei im übrigen keinesfalls selbstverständlich, dass Jugendliche ihre Werke in der Öffentlichkeit zeigen. Er hofft, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler zur Vernissage und zur Verleihung des Schülerkunstpreises an diesem Freitag, 11. Juli, um 17 Uhr ins Kulturhaus Müller kommen. Denn das sei auch eines der Ziele der Ganderkeseer Kulturarbeit, so VHS-Direktor Rolf Schütze: „Mehr junge Leute ins Haus Müller holen!“

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

Von Kriegstraumata und Schuld der Väter

E-Mail Drucken PDF

Las vor Zehntklässlern im Gymnasium: Kinder- und Jugendbuchautorin Elisabeth Zöller   Bild: Stefan IdelVon Kriegstraumata und Schuld der Väter

Autorin Elisabeth Zöller liest vor Schülern des Gymnasiums aus Werken zu Weltkriegen

Buchhändler Gustav Förster hatte den Kontakt geknüpft. Zöller befasst sich auch mit sozialen Folgen des Kriegs.
von Stefan Idel

Ganderkesee Gerade einmal 100 Jahre liegt der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zurück. Die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts war am Mittwoch plötzlich ganz nah – im Geschichtsunterricht für die zehnten Klassen am Gymnasium Ganderkesee. Dort las – auf Vermittlung von Buchhändler Gustav Förster – die namhafte Kinder- und Jugendbuchautorin Elisabeth Zöller aus ihren Büchern „Der Krieg ist ein Menschenfresser“ und „Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel“.

„In der Forschung wird von einem zweiten Dreißigjährigen Krieg gesprochen, der erst 1945 endete“, schlägt Zöller einen Bogen vom Ersten zum Zweiten Weltkrieg. In ihren Werken beschäftigt sich die 68-jährige Autorin nicht nur mit dem Grauen in den Schützengräben, sondern vor allem mit den politischen und sozialen Hintergründen.

Da gibt es den 16-jährigen Ferdinand, der 1914 gegen den Widerstand seiner Eltern in den Krieg zieht. Oder dessen Freund Max, der sich, angesteckt vom Hurra-Patriotismus jener Zeit, sogar zum Scharfschützen ausbilden lässt. Am Ende muss Max – ohne zu ahnen, auf wen er da schießt – seinen Freund töten, damit der Vorgesetzte an eine Tasche mit Kriegs-Tagebüchern gelangt.

Mit der Schuld der Väter befasst sich Zöller in dem Werk „Vaters Befehl“, das auf den wahren Erlebnissen einer inzwischen verstorbenen Frau basiert. Paula, anfänglich glühende Verfechterin der NS-Ideologie, erlebt, wie ihr Vater die Juden-Deportationen organisiert. Sie soll sogar das Versteck ihrer Freundin Mathilda, einer Halbjüdin, verraten. Das tut sie nicht. Der Vater liefert die eigene Tochter den Nazi-Schergen aus. Der Großvater sorgt dafür, dass Mathilda in einem Kloster versteckt wird.

Während der Lesung ist es im Raum E 3 des Gymnasiums so leise, dass man das Herabfallen einer Stecknadel hören könnte. „Ist das wirklich so passiert?“, will eine Schülerin nach dem Gehörten aus „Vaters Befehl“ wissen. Ja, sagt Zöller. Allein die Namen habe sie geändert. Die Betroffene habe sogar geholfen, die Druckfahnen zu korrigieren. Paula sei später Psychiaterin geworden, um zu erfahren, woher das Böse komme.

Aber auch andere Fragen beschäftigen die Runde – etwa posttraumatische Bewusstseinsstörungen der Kriegsheimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg. Viele hätten sich damals Elektroschocks unterziehen müssen, berichtet Zöller. „In den 1920-er Jahren gab es in Deutschland den höchsten Anteil psychisch geschädigter Menschen.“ Hitler sei es gelungen, nach dem verlorenen Weltkrieg die Wut und Enttäuschung der Deutschen auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen – Juden wie Kommunisten – zu lenken. „Aber warum machten damals so viele bei den Verbrechen mit?“, bindet sie ihr aufmerksames Publikum mit ein. Es kommen Hinweise auf die gewaltige Propaganda-Maschinerie der Nazis, die zutiefst undemokratische Erziehung oder die besondere zeitliche Situation. Am Ende endet die Geschichtsstunde mit Applaus – und Schweigen.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

16 Schülerinnen und Schüler erhalten erste bis dritte Preise beim "Känguru der Mathematik"

E-Mail Drucken PDF

Heute in der ersten großen Pause wurden durch Frau Ernst und Frau Dr. Richter erste bis dritte Preise beim Wettbewerb "Känguru der Mathematik" 2014 an 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ganderkesee vergeben.

 


Seite 1 von 82

Anmeldung zur 5. Klasse

100% WerderPartner

IServ

Aktuelle Termine

  • 23.07.2014 - 25.07.2014
    Projektwoche zum Schulfest
  • 23.07.2014
    Zeugniskonferenzen
  • 24.07.2014
    Zeugniskonferenzen
  • 26.07.2014 | 12.00
    Schulfest
  • 31.07.2014 - 10.09.2014
    Sommerferien