Gymnasium Ganderkesee

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Gymnasium Ganderkesee

Hinweise zum Umlauf von IS-Videos

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Liebe Eltern,
zur Zeit werden unter Schülern per Handy Videos verbreitet, die grausame Exekutionen durch die IS zeigen.
Hintergrund ist wohl, dass damit auf das menschenverachtende Vorgehen der Terroristen aufmerksam gemacht werden soll.
So verständlich dieses Anliegen ist, so wichtig ist es auch, darauf aufmerksam zu machen, dass der Weg über die Verbreitung dieser Videos  
nicht akzeptabel ist. Ich habe den Schülerinnen und Schülern einer Klasse daher bereits mitgeteilt, dass solche Videos die Menschenwürde verletzen und dass darüberhinaus das Zeigen der Symbole der IS strafbar ist.
In diesem Zusammenhang möchte ich Sie bitten, sich regelmäßig darüber zu informieren, was auf dem Handy Ihres Kindes gespeichert ist und mit ihm darüber zu sprechen, warum der Besitz und vor allem das Weiterleiten solcher Videos unterbleiben muss.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Renate Richter
Gymnasium Ganderkesee

 

Kreis drückt bei Schulausbau aufs Tempo

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Kreis drückt bei Schulausbau aufs Tempo

Erweiterung für 4,25 Millionen Euro auf den Weg gebracht – Baubeginn 2015 möglichst früh

Das Gymnasium Ganderkesee bekommt fast 30 neue Räume auf 2800 Quadratmetern. Der Kreisschulausschuss gab grünes Licht.

GANDERKESEE/LANDKREISDer Landkreis Oldenburg investiert weiter kräftig in den Ausbau des Gymnasiums Ganderkesee: Einstimmig hat sich der Schulausschuss des Kreistages am Dienstagnachmittag für einen Erweiterungsbau ausgesprochen. Auf drei Etagen mit einer Gesamtfläche von mehr als 2800 Quadratmetern entstehen 17 neue Unterrichtsräume, zwei EDV-Räume, eine PC-Werkstatt, ein Multifunktionsraum, sechs Gruppenräume und ein Schüler-Aufenthaltsbereich.

Noch mit dem Nachtragshaushalt 2014 sollen 150 000 Euro bereitgestellt werden, „damit wir zügig mit den Planungen beginnen können“, wie Landrat Carsten Harings in der Sitzung im Kreishaus betonte. So früh wie möglich im nächsten Jahr sollten dann die Bauarbeiten starten. Insgesamt 4,25 Millionen Euro lässt sich der Kreis die Erweiterung in Ganderkesee kosten – eine Viertelmillion Euro wird überplanmäßig bereitgestellt. Das Projekt sei aber „wirtschaftlicher als zunächst befürchtet“, sagte Harings.

Beim Standort und auch der Raumnutzung ist die Kreisverwaltung kurzfristig noch den Wünschen von Schulleitung und Schulvorstand entgegengekommen: Das Gebäude wird nun nördlich der Sporthalle, unmittelbar an der Zufahrt zum Busbahnhof errichtet. Eine „temporäre Verschlechterung“ wegen des Wegfalls des Fußweges neben der Bus-Zufahrt während der Bauarbeiten sei vertretbar, meinte Harings.

Von den Ausschussmitgliedern wurde die Einigung zwischen Verwaltung und Gymnasiumausdrücklich begrüßt: „Wir freuen uns, dass es zu einer so guten Lösung gekommen ist“, erklärte Niels-Christian Heins (FDP), der insbesondere die hohe Zahl der Gruppenräume begrüßte. Dass die Vorschläge der Schule berücksichtigt wurden, hob Bernd Bischof (SPD) hervor.

Mit dem Erweiterungsbau trage der Landkreis der „dynamischen Entwicklung am Gymnasium Ganderkesee Rechnung“, betonte Carsten Harings. Im laufenden Schuljahr werden dort 1071 Schüler unterrichtet – 80 mehr als vor zwei Jahren. Mit dem Aufbau weiterer Container auf dem Schulhof könne derzeit der Ansturm bewältigt werden. Das dürfe aber keine Dauerlösung sein, mahnte der Landrat.

Insgesamt gibt der Landkreis Oldenburg im nächsten Jahr rund 5,5 Millionen Euro für Schulbaumaßnahmen aus. Die entsprechenden Haushaltsansätze nahm der Schulausschuss am Dienstag zustimmend zur Kenntnis. Er hätte es auch, merkte Landrat Harings an, „sehr zustimmend“ tun können.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg (12.11.2014)
 

Volkstrauertag - „Das Mahnen ist heute wichtiger denn je“

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Geschichtslehrer Carsten Hartmann (vorn) und Werner Fleischer (links) vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge traten anlässlich des Volkstrauertages in einen regen Dialog mit der Klasse 9c des Gymnasiums Ganderkesee   Bild: Julia ZubeVolkstrauertag

„Das Mahnen ist heute wichtiger denn je“

Werner Fleischer im Gespräch mit Ganderkeseer Gymnasiasten

Ganderkesee Volkstrauertag – das klingt schon so deprimierend. Warum gibt es den eigentlich? Solche oder ähnliche Fragen könnten sich Jugendliche im Alter von 14 oder 15 Jahren stellen, wenn es um den Gedenktag für die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen geht, der alljährlich im November begangen wird.

Die meisten Schüler der 9c am Gymnasium Ganderkesee tappten vollkommen im Dunkeln, was Anlass und Bedeutung des Volkstrauertages betraf. Aus diesem Grund widmete Geschichtslehrer Carsten Hartmann diesem besonderen Thema am Montag eine Doppelstunde seines Unterrichts. Auch einen Gast hatte er dazu eingeladen: Werner Fleischer vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist zum zweiten Mal im Gymnasium zu Gast, um den Schülern die Bedeutung des Volkstrauertages und seiner ehrenamtlichen Tätigkeit näherzubringen. Seit mehr als acht Jahren betreut der 72-Jährige die Soldatengräber in der Gemeinde Ganderkesee.

„Schaut euch die Sterbedaten auf den Grabsteinen der Soldatengräber einmal an, wenn ihr auf dem Friedhof seid!“, fordert er die Schüler auf. „Der jüngste Soldat, der hier begraben liegt, war gerade mal 19 Jahre alt, also nicht viel älter als ihr.“ „Bestimmt ist er nicht freiwillig in den Krieg gezogen. Man muss diesen Menschen Respekt erweisen“, erklärt er und liest eine Passage aus dem Literaturklassiker „Im Westen nichts Neues“ vor.

„100 Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg begonnen wurde und dennoch sollten wir seiner Opfer gedenken und alles tun, was in unserer Macht steht, damit so etwas nicht noch einmal geschehen kann“, betont Fleischer. Der 72-Jährige will an diesem Tag aber nicht bloß Vorträge halten, sondern strebt gezielt einen Dialog mit den Jugendlichen an. Die Schüler der 9c kommen dieser Aufforderung gerne nach. Es werden aktuelle politische Konflikte angesprochen, die derzeit die Weltpolitik und Nachrichten beherrschen. Die Begriffe „ISIS“ und „Glaubenskrieg“ fallen. „Es gibt keinen Konflikt, der nicht friedlich gelöst werden könnte“, gibt Fleischer seinen jungen Zuhörern zu verstehen. „Auch der Volkstrauertag mahnt uns, auf Gewalt zu verzichten. Das Mahnen ist heute wichtiger denn je.“

NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
Quelle: Norwest-Zeitung, Oldenburg (11.11.2014)
 

Mitteilungen an die Eltern, Oktober 2014

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Mitteilungen an die Eltern, Oktober 2014

Die gesamte Elternmitteilung finden Sie hier als PDF.

Liebe Eltern,
wie immer zum Schuljahresbeginn kommen hier Neuigkeiten und Informationen aus dem Gymnasium Ganderkesee.

Personalsituation
Auch in diesem Jahr freuen wir uns über einige Zugänge bei den Lehrkräften: Mit Frau Gudrun Heering (Deutsch/Englisch) ist unsere neue Fachobfrau für das Fach Englisch vom Gymnasium Oesede zu uns gekom-men. Als abgeordnete Lehrkraft vom Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst heißen wir Frau Kathryn Mi-chalzik (Kunst/Deutsch) willkommen. Aktuell einstellen konnten wir Frau Corinna Winko (Religion und Latein) und unsere bisherigen Referendarinnen Frau Inga Stiebitz (Sport/Chemie/Biologie) und Kim Wilken (Deutsch/Religion). Zum neuen Schuljahr haben wir mit Frau Alina Edelmann (Kunst/Englisch) und Frau Antje Jüttner (Musik/Sport) wiederum zwei neue Referendarinnen bekommen.
Im Laufe des ersten Halbjahres werden wir außerdem einige alte Bekannte wieder begrüßen können. Aus ihrer Elternzeit kommen Frau Svenja Alpen-Kühne, Herr Ulf Langheim (nach den Herbstferien) und Frau Nadine Bölling zurück. Aus diesen familienbedingten „Auszeiten“ entstehen natürlich Lehrerwechsel, die wir Ihnen wie immer über das „gelbe Heft“ mitteilen werden. Dabei weiß ich, dass dies ein heikles Thema ist: In vielen Ge-sprächen mit Ihnen wurde deutlich, dass Sie zu Recht Wert darauf legen, dass sich die Zusammenarbeit zwi-schen Lehrkraft und Klasse entwickeln können muss, also auf Kontinuität statt Lehrerwechsel. Auf der anderen Seite nehme ich aber auch wahr, dass es großes Verständnis gibt, wenn sich Lehrkräfte in der Familiengrün-dungsphase befinden und daher „Auszeiten“ nehmen! Und als Trost für alle, die sich von einer lieb gewonne-nen Lehrkraft verabschieden müssen: Im Alltag zeigt sich dann doch immer wieder, dass die Arbeitsbeziehung mit der neuen Lehrkraft sehr schnell aufgebaut werden kann!

Epochaler Unterricht
Unterricht, für den in der Stundentafel nur eine Stunde im Schuljahr vorgesehen ist, wird in der Regel ein Halb-jahr lang zweistündig (d. h. „epochal“) erteilt. Trotzdem ist die Note am Ende des Schuljahres versetzungswirk-sam! Der Tabelle können Sie entnehmen, welcher Unterricht in der Klasse Ihrer Kinder epochal ist. (Die Übersichtstabelle finden Sie in der Mitteilung als PDF.)

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Bilder sagen mehr als Worte

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Einbruch der Gewalt: Vogelmenschen vertreiben im Stück Familien vom Land in die Großstadt.   Bild: Karoline Schulz

Bilder sagen mehr als Worte

Kolumbianische Jugendliche gastieren in Bookholzberg

Im Stück geht es um die Wurzeln der Kolumbianer. Auch ihre Traumata werden thematisiert.

von Karoline Schulz

Bookholzberg Es war gewissermaßen ihre eigene Geschichte, die die acht Mitglieder des Jugendtheaters Kayeye aus Kolumbien da auf der Bühne präsentierten. Und die verstanden die Sechst- bis Neuntklässler der Schule an der Ellerbäke auch ohne Spanisch-Kenntnisse. Das Musical „Ananse, hilos ancestrales“ (etwa: Ananse, uralte Fäden) erreichte sie am Dienstagmorgen allein durch Bilder und Rhythmen.

Auf Initiative der Arbeitsgruppe Delmenhorst/Ganderkesee des Kinderhilfswerks „terre des hommes“ (tdh) legen die elf- bis 16-jährigen Darsteller und ihre Betreuer auf ihrer Deutschland-Tournee derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein. „Wir wünschen uns eine Begegnung der Kulturen“, erklärte tdh-Mitglied Barbara Wessels. Zudem belege das Projekt die Nachhaltigkeit der eigenen Arbeit: Die Gründer der Theatergruppe stammen aus einem Hilfsprojekt, das das Kinderhilfswerk seit Langem fördert. Dort haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, die Erfahrung von Gewalt und Entwurzelung, die ihr Leben prägt, zu verarbeiten.

Kayeye setzt diese Arbeit mit den Mitteln Musik, Tanz und Theater fort. Gegründet wurde die Theatergruppe 2007 in Cazuca, einem Stadtteil von Bogotá, in dem vor allem Menschen leben, die vor Krieg und bewaffneten Konflikten aus ihren Dörfern fliehen mussten. Bereits deren Vorfahren waren entwurzelt – davon erzählt das Musical. Einst als Sklaven aus Afrika verschleppt, entfalten sie in Kolumbien nach ihrer mühsamen Befreiung die alten kulturellen Wurzeln. Bis zu jenem Zeitpunkt, als die Gewalt in das Dorf einbricht. Komisch verfremdete Vogelmenschen symbolisieren im Stück Militär und bewaffnete Gruppierungen, die morden und Familien aus dem Dorf nach Bogotá vertreiben. Hier gelingt es den Nachfahren der Sklaven, Korruption und anderen Verführungen der Stadt zu widerstehen und ihre Kultur am Leben zu erhalten.

Zahlreiche Fragen der Bookholzberger Schüler an die Musical-Darsteller zeugten von großem Interesse an der Theaterarbeit – offenbarten aber auch, wie wenig die gegenwärtigen Probleme kolumbianischer Jugendlicher hierzulande wahrgenommen werden. „In Kolumbien gibt es unzählige Kindersoldaten“, nennt Regina Hewer von terre des hommes einen Aspekt.

Im Anschluss an die Aufführung hatte eine Klasse der Oberschule Gelegenheit, die Begegnung mit den Jugendlichen aus Bogotá, die derzeit in Gastfamilien vom Gymnasium Ganderkesee untergebracht sind, noch zu vertiefen: In einem eineinhalbstündigen Workshop durfte die 8b von Katharina Leisse, die die Aufführung seitens der Schule organisiert hatte, selbst Rhythmusgefühl und Schauspieltalent erproben.

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg (22.10.2014)
 


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